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    Über die Zusammensetzung von Orgonit

    Metalle im Orgonit: Kupfer, Aluminium & Co.

    Über die Steine im Orgonit wird viel geschrieben – das Metall ist aber der Bestandteil, ohne den das Prinzip gar nicht funktioniert. Es ist kein Dekor, sondern die zweite Hälfte des Aufbaus aus Leiter und Nichtleiter. Hier steht, welche Metalle wir seit über 15 Jahren verarbeiten, warum Kupfer das Hauptmetall ist – und woran man einen guten Metallanteil erkennt.

    Die Metalle im Überblick
    Kupferspäne, Messingspiralen und Pyrit – Metalle für die Orgonit-HerstellungKI

    Warum überhaupt Metall im Orgonit?

    Der Ursprung liegt bei Wilhelm Reich: Sein Orgonakkumulator war ein Kasten aus abwechselnden Lagen organischen und metallischen Materials – mehr nicht. Die Schichtung selbst war das Prinzip. Mehr dazu steht in unserem Beitrag zur Orgontherapie.

    Karl Welz übertrug diese Schichtung in den 1990ern in eine Gussform: Statt großer Lagen verteilt man feine Metallpartikel in Epoxidharz. Jeder einzelne Span ist von nichtleitendem Harz umschlossen – aus zwei Lagen werden Millionen mikroskopischer Grenzflächen. Genau das ist der Grund, warum Metallspäne und nicht ein Metallklotz verwendet werden: Es geht um Oberfläche, nicht um Masse.

    Ohne Metall gibt es keine Schichtung. Ein Harzobjekt mit ein paar Steinen darin mag hübsch sein – ein Orgonit im eigentlichen Sinne ist es nicht.

    Leiter

    Metallspäne leiten elektrischen Strom – Kupfer, Aluminium, Messing.

    Nichtleiter

    Epoxidharz isoliert und umschließt jeden Span vollständig.

    Kristall

    Quarze stehen unter Schrumpfdruck des Harzes – piezoelektrisch.

    Die sechs Metalle und ihre Rolle im Guss

    Wir trennen bewusst: Leitfähigkeit und Verarbeitung sind Materialkunde – die energetischen Zuordnungen darunter sind überliefertes Erfahrungswissen und wissenschaftlich nicht belegt.

    • 01 · Das Hauptmetall

      Kupfer

      Leitfähigkeit
      59,6 · 10⁶ S/m
      Form im Guss
      Späne, Drehspäne, Spiralen, Draht

      Kupfer ist nach Silber der beste elektrische Leiter und dabei bezahlbar, gut zu verarbeiten und formstabil. Es ist in praktisch jedem unserer Güsse enthalten – als feiner Drehspan für die Fläche und als gewickelte Spirale dort, wo eine gerichtete Struktur entstehen soll.

      Überliefert: In der Überlieferung gilt Kupfer als das ausgleichende Metall zwischen den Polen Gold und Silber – transformierend, verbindend, harmonisierend.

    • 02 · Die Fläche

      Aluminium

      Leitfähigkeit
      37,7 · 10⁶ S/m
      Form im Guss
      Feinspäne, Schleifstaub, Flitter

      Aluminium bringt bei geringem Gewicht sehr viel Metalloberfläche in den Guss – genau darauf kommt es beim Schichtprinzip an. Es ist das klassische Szene-Metall seit Don Croft und sorgt für den silbrigen Glanz vieler Pyramiden.

      Überliefert: Aluminium wird in der Szene als „schneller“, sehr reaktiver Bestandteil beschrieben – wirksam in der Fläche, aber ohne die Tiefe von Kupfer.

    • 03 · Die Legierungen

      Messing & Bronze

      Leitfähigkeit
      ca. 15 · 10⁶ S/m
      Form im Guss
      Späne, Spiralen, Zierelemente

      Beides sind Kupferlegierungen (Messing mit Zink, Bronze mit Zinn) mit hohem Kupferanteil. Sie sind härter als reines Kupfer, laufen langsamer an und behalten ihren warmen Goldton im Harz – deshalb setzen wir sie ein, wo Optik und Struktur zusammenkommen sollen.

      Überliefert: Gelten als vollwertiger Ersatz für Kupfer, solange der Kupferanteil hoch bleibt – die Wirkrichtung wird als etwas „wärmer“ beschrieben.

    • 04 · Die Brücke

      Pyrit

      Leitfähigkeit
      halbleitend
      Form im Guss
      Bruch, Würfel, Kristallstufen

      Streng genommen kein Metall, sondern Eisensulfid – aber metallisch glänzend und elektrisch leitfähig. Pyrit ist damit der einzige Bestandteil, der gleichzeitig zur Stein- und zur Metallseite gehört und beide Ebenen im Guss verbindet.

      Überliefert: In der Steinheilkunde der Stein für Selbstbehauptung und Klarheit – im Orgonit die Verbindung von Kristall und Metall.

    • 05 · Der Akzent

      Gold

      Leitfähigkeit
      45,2 · 10⁶ S/m
      Form im Guss
      Blattgold, vergoldete Elemente

      Gold ist ein exzellenter Leiter, läuft nie an und wird deshalb dort verwendet, wo eine Fläche über Jahrzehnte klar bleiben soll. Wegen des Preises setzen wir es punktuell ein – als Blattgold oder feines Detail, nicht als Volumenmetall.

      Überliefert: Steht traditionell für den solaren, männlichen Pol: energetisierend, schützend, stärkend – in der Überlieferung bewusst sparsam einzusetzen.

    • 06 · Der Gegenpol

      Silber

      Leitfähigkeit
      63,0 · 10⁶ S/m
      Form im Guss
      Fassungen, Ketten, Zierteile

      Der beste elektrische Leiter überhaupt – allerdings anlaufend und teuer, weshalb es im Guss selten und eher in der Fassung unserer Schmuckstücke vorkommt.

      Überliefert: Der lunare, weibliche Pol zu Gold: kühlend, beruhigend, lösend – verbunden mit Wasser, Gefühl und Loslassen.

    Pyrit und Hämatit stehen genau an der Schnittstelle zwischen Metall und Mineral – beide findest du ausführlich in unserer Heilsteine-Übersicht sowie bei den Edelsteinen im Orgonit.

    Das Verhältnis von Metall zu Harz

    Die häufigste Frage lautet: Wie viel Metall gehört hinein? In der Szene kursiert die Faustregel „halbe halbe“. Praktisch entscheidet aber die Kornform: Feine Drehspäne binden deutlich mehr Harz als grober Flitter, weil sie mehr Oberfläche haben. Deshalb arbeiten wir nicht nach starrer Prozentzahl, sondern nach dem harmonischen Verhältnis – so viel Metall, dass Harz und Span sich vollständig durchdringen, ohne dass Luft eingeschlossen bleibt.

    Zu wenig Metall: Die Schichtung reißt ab, das Stück ist im Kern reines Harz. Zu viel Metall: Das Harz benetzt die Späne nicht mehr vollständig, es entstehen Poren und Lufteinschlüsse – und ein poröser Guss ist auf Dauer auch mechanisch instabil. Warum wir dafür ausschließlich Epoxid- und kein Polyesterharz verwenden, steht in Die Wahl des Harzes.

    Dazu kommt die Schichtreihenfolge: Wir gießen in mehreren Lagen, damit sich die Späne nicht am Boden absetzen. Ein Stück, bei dem alles Metall unten liegt und oben nur klares Harz steht, ist in einem Zug gegossen worden – das erkennt man sofort, wenn man weiß, worauf man schauen muss.

    Woran du guten Metallanteil erkennst

    Gute Zeichen

    • Metall ist über die gesamte Höhe gleichmäßig verteilt, nicht nur am Boden.
    • Der Hersteller benennt die Metalle konkret – nicht nur „Metallspäne“.
    • Kupfer ist als Hauptmetall erkennbar, nicht nur als Deko-Spirale obenauf.
    • Blasenfreier, glasklarer Guss ohne milchige Schlieren um die Späne.
    • Späne und Spiralen werden kombiniert – Fläche plus gerichtete Struktur.

    Warnsignale

    • Alles Metall am Boden, oben nur klares Harz – in einem Zug gegossen.
    • Grobe Glitzerflitter statt echter Späne: Optik ohne Funktion.
    • Angelaufenes, grünliches Kupfer – Hinweis auf poröses Harz.
    • Keine Angabe zu Metallart, Harzart oder Herkunft der Steine.
    • Werbeversprechen zu Reichweiten in Metern oder zu „Strahlungsschutz“.

    Häufige Fragen zu Metallen im Orgonit

    Welche Metalle sind in Orgonit enthalten?

    Am häufigsten Kupfer und Aluminium, dazu Messing und Bronze als Kupferlegierungen. Punktuell kommen Gold und Silber dazu, außerdem Pyrit als leitfähiges Mineral. In unserer Manufaktur ist Kupfer immer das Hauptmetall, weil es der beste bezahlbare Leiter ist.

    Warum braucht Orgonit überhaupt Metall?

    Weil das gesamte Prinzip auf dem Wechsel von Leiter und Nichtleiter beruht. Wilhelm Reichs Orgonakkumulator bestand aus abwechselnden Schichten organischen und metallischen Materials; Karl Welz übertrug diese Schichtung in eine feste Gussform. Ohne Metallpartikel entsteht keine Schichtung – das Objekt ist dann Harz mit Steinen, aber kein Orgonit.

    Welches Metall ist das beste für Orgonit?

    Kupfer. Es verbindet sehr hohe Leitfähigkeit mit guter Verarbeitbarkeit und einem vertretbaren Preis. Silber leitet minimal besser, läuft aber an und ist im Guss unwirtschaftlich; Gold ist ein Akzentmaterial. Aluminium ist eine sinnvolle Ergänzung für Volumen und Fläche, aber kein Ersatz für Kupfer.

    Wie viel Metall gehört in einen Orgonit?

    Wir arbeiten mit einem Metallanteil, bei dem Späne und Harz sich vollständig durchdringen – das harmonische Verhältnis. Zu wenig Metall und die Schichtung bricht ab; zu viel und der Guss wird porös, das Harz kann die Späne nicht mehr vollständig benetzen und es entstehen Lufteinschlüsse.

    Späne oder Spiralen – was ist besser?

    Beides hat eine Aufgabe. Späne bringen maximale Metalloberfläche in kleinstem Raum und sorgen für die feine Schichtung. Spiralen aus Kupferdraht geben dem Stück eine gerichtete Struktur und werden gezielt um Kristallspitzen gesetzt. Ein durchdachtes Stück nutzt beides.

    Läuft das Metall im Orgonit mit der Zeit an?

    Vollständig eingegossenes Metall hat keinen Kontakt zu Luft und Feuchtigkeit und oxidiert deshalb nicht weiter. Wichtig ist ein blasenfreier Guss aus glasklarem Epoxidharz – bei porösen Billigstücken aus Polyesterharz sieht man Kupfer nach Jahren grünlich anlaufen.

    Ist Orgonit mit Metall gesundheitsschädlich?

    Nein. Die Metallpartikel sind vollständig in ausgehärtetem Epoxidharz eingeschlossen, das nach der Aushärtung inert und hautverträglich ist. Es besteht kein direkter Hautkontakt zum Metall und kein Abrieb.

    Kupfer, Kristall und Harz – in Handarbeit gegossen

    Jedes unserer Stücke entsteht in unserer Manufaktur in Deutschland – in mehreren Gusslagen, mit Kupfer als Hauptmetall und ausgewählten Edelsteinen.

    Weiterlesen

    Alle Begriffe von Orgon bis Towerbuster erklären wir im Orgonit-Glossar. Eine Übersicht über alle Wissensseiten findest du unter Infos & mehr.

    Hinweis: Energetische Wirkungen von Metallen, Edelsteinen und Orgonit stammen aus überlieferter Erfahrung und sind wissenschaftlich nicht belegt. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

    Mit KI gekennzeichnete Abbildungen wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Alle übrigen Bilder zeigen echte Produkte und Aufnahmen aus unserer Manufaktur.